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Netzetikette
Grundsätzlich sind wir ein freies Netz. Die meisten Bedingungen sind durch das PicoPeering-Agreement abgedeckt. Wie jedes Netz beruht es aber auch darauf, dass die einzelnen Knotenbetreiber sich als Teil des Netzes fühlen. Wir hängen also alle zusammen! Bisher gab es nur drei Problemfelder.
- Eingetragene “Default-Route”
- (Unabsichtliche) Überlastung des Netzes durch einzelne Knotenbetreiber
- Mangelnde Mailinglisten-Disziplin
Default-Route
Bitte auf keinen Fall eine “Default-Route” im OLSR (unter Verwaltung: LAN bzw Verwaltung: WAN) eintragen, da dadurch das gesamte Netz instabil wird (routing loops). Wenn eine Route bevorzugt werden soll, dannn kann man dies über die Verschlechterung der restlichen Routen erreichen (unter Verwaltung: OLSR LQ-Faktor). Ein Mail an die tech-Gruppe mit der “Bitte um Unterstützung” sollte reichen.
Werden trotzdem “Default-Routen” eingetragen und entstehen routing loops, so bleibt den Nachbarn nichts anderes übrig als den Verursacher zu droppen, was nichts anders bedeutet, als dass dieser keine Verbindung mehr zu anderen Routern herstellen kann und damit vom restlichen Netz getrennt ist!!!
Überlastung des Netzes durch einzelne Knotenbetreiber
Wann ist das Netz überlastet? Eine schwierige Frage, da dies einerseits vom Standort (Verbindungsqualitäten zu anderen Routern, …) abhängt und andererseits der technische Fortschritt auch bei uns im Netz nicht halt macht. Daher lassen sich kaum technische Grenzen festmachen. Grundsätzlich kann man dann von einer Überlastung sprechen, wenn man durch sein Verhalten den anderen Netzteilnehmern die Benutzung des Netzes vermiest!
In diesem Fall ist der Verursacher direkt anzumailen mit cc an die Tech-Gruppe. Sollte das nicht fruchten, so kann der Verursacher auch gedroppt werden. Auch hier sollte ein Mail an die Tech-Gruppe mit der “Bitte um Unterstützung” reichen.
Daher bitteeeeeee bei Fileaustauschsystemen IMMER ein Limit eingeben!
Mangelnde Mailinglisten-Disziplin
Die Graz-Mailingliste wird von mehreren hundert Leuten gelesen - oder auch nicht. Je mehr “Rauschen” auf der Liste vorkommt, desto eher wandern wichtige Mails an die Liste im elektronischen Mülleimer. Bemüht Euch daher bitte, ein Mindestmaß an Form zu wahren und haltet Euch an die einschlägigen Regeln zum Setzen des Betreffs und zum Zitierstiel. Patrick Strasser hat das kurz und prägnant zusammengefasst:
Bitte schreibt nicht einfach eure Antworten über den Text ohne dabei den ganzen anderen Rest unbearbeitet stehen zu lassen. Es ist aufwändig nachzuschauen, ob unterhalb noch etwas steht, außerdem läuft es gegen die sinnvolle Leserichtung oben→unten. Darüberhinaus wissen wir schon alle, was zuvor geschrieben wurde, das braucht nicht wiederholt werden. BITTE unter den Text schreiben und nicht mehr Relevantes (oft alles zuvor Geschriebene) löschen. Das spart allen Lesern/Leserinnen viel Zeit und Konzentration. Daraus folgt dann mehr desselben zum Denken und Antworten. Außerdem habe ich persönlich den Eindruck, dass Mail in diesem Fall flüchtig und ohne Sorgfalt erstellt wurden, entsprechend hoch ist meine Motivation Sorgfältig zu antworten. Ich betrachte Zitierstil gleich wie Rechtschreibung, Wortwahl und Großschreibung. Für weitere Argumente siehe http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/
