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routerantennekopplung

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routerantennekopplung [2007/05/08 20:39] stephan101routerantennekopplung [2009/06/06 00:56] (current) – converted to 1.6 markup localhost
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-Der HF-Empfangsteil des Router ist ein empfindliches Teil und sollte also auch als solches behandelt werden. +<<[[:TableOfContents|TableOfContents]]>>  
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 +Der HF-Empfangsteil des Routers ist ein empfindliches Bauteil und sollte also auch als solches behandelt werden. 
  
 Hier ein paar Tips:  Hier ein paar Tips: 
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 ====== Aus-/Umstecken der Antenne im Betrieb ====== ====== Aus-/Umstecken der Antenne im Betrieb ======
-Einen Funkrouter NIE mit offenem Antennenanschluss betreiben (auch nicht  kurzfristig, somit auch nicht Antennen umstecken). Bei mehreren Anschluessen beide mit Antennen (Originalantenne) bestuecken oder  einen Terminator anschliessen (HF-tauglich bis 3GHz, also KEINE  Metallfilmwiderstaende oder bifilar gewickelte Drahtwiderstaende,  ausschliesslich induktivitaetsarme HF-taugliche Kohle- oder  Dickschichtwiderstaende). Der Grund sind Reflexionen die sich mit dem Ausgang der Sendestufe ueberlagern  und den Diversity-Switch, den Sende/Empfangsschalter und die HF-Endstufe  belasten. +Einen Funkrouter **NIE** mit offenem Antennenanschluss betreiben (auch nicht  kurzfristig, somit auch nicht Antennen umstecken). Bei mehreren Anschlüssen beide mit Antennen (Originalantenne) bestücken oder  einen Terminator anschließen (HF-tauglich bis 3GHz, also KEINE  Metallfilmwiderstaende oder bifilar gewickelte Drahtwiderstaende,  ausschliesslich induktivitätsarme HF-taugliche Kohle- oder  Dickschichtwiderstaende). Der Grund sind Reflexionen die sich mit dem Ausgang der Sendestufe überlagern  und den Diversity-Switch, den Sende/Empfangsschalter und die HF-Endstufe  belasten. 
  
  
  
 ====== Ungeerdetes berühren der Antennenmasse ====== ====== Ungeerdetes berühren der Antennenmasse ======
-Statische Aufladungen beachten. Daher bei Kunstfaser-Textilien (speziell  gemischt mit Baumwoll-Textilien) sowie niedriger Luftfeuchtigkeit sich  selbst, den Router und das Antennenkabel kurz mit Erde verbinden bevor man  Router und Antennenkabel zusammenschliesst. Eventuell mit einer Hand die Routerbuchse beruehren und mit der anderen Hand  den Metallteil des Antennenstecker beruehren, dann fliessen statische  Ladungen ueber den Hautwiderstand "sanft ab" anstatt als harter Schlag mit  steilen Flanken den Router zu beschaedigen+Statische Aufladungen beachten. Daher bei Kunstfaser-Textilien (speziell  gemischt mit Baumwoll-Textilien) sowie niedriger Luftfeuchtigkeit sich  selbst, den Router und das Antennenkabel kurz mit Erde verbinden bevor man  Router und Antennenkabel zusammenschließt. Eventuell mit einer Hand die Routerbuchse berühren und mit der anderen Hand  den Metallteil des Antennenstecker berühren, dann fließen statische  Ladungen über den Hautwiderstand "sanft ab" anstatt als harter Schlag mit  steilen Flanken den Router zu beschädigen
  
-Den Antennenmast immer gut erden um statische Aufladungen zu verhindern  (Ladung fliesst sonst ueber den Router ab). An trockenen Tagen kann schon der  Wind den Mast derart aufladen dass der Router zumindest beschaedigt wird  (schleichende Degradation, senden und empfangen wird immer schlechter). Die meisten Router sind an den Antennenbuchsen gegen Elektrostatik sehr  empfindlich und ein Schlag reicht dass er langsam aber sicher "eingeht"+Den Antennenmast immer gut erden um statische Aufladungen zu verhindern  (Ladung fließt sonst über den Router ab). An trockenen Tagen kann schon der  Wind den Mast derart aufladen dass der Router zumindest beschädigt wird  (schleichende Degradation, senden und empfangen wird immer schlechter). Die meisten Router sind an den Antennenbuchsen gegen Elektrostatik sehr  empfindlich und ein Schlag reicht dass er langsam aber sicher "eingeht"
  
  
  
 ====== Vermeidung von Erdschleifen ====== ====== Vermeidung von Erdschleifen ======
-Bei geerdetem Antennenmast und in der Naehe montiertem Router (so wie es sein  soll) ist es ein Problem lange STP-Netzwerkkabel zu verwenden. Dies ist nur  bei einer guten Haus-Erdung und geringer elektromagnetischen Emission  moeglich. Differiert das Erdpotential am Dach gegenueber dem Endpunkt der  Netzwerkleitung so bildet sich ein Strom der vom Antennenmast ueber das  Antennenkabel, den Router und dem Schirm des Netzwerkkabel nach unten fliesst  und den Router bei steilen Flanken beschaedigen kann. Dazu reicht auch die  kapazitive Kopplung des Schirmes eines laengeren Netzwerkkabels zu seiner  Umgebung, das untere Endgeraet muss fuer einen massgeblichen Strom nicht  geerdet sein (Erde macht es nur schlimmer). Zudem hat man eine geschlossene Stromschleife (Erde - unteres Endgeraet -  Netzwerkkabel - Router - Antennenkabel - Antenne - Antennenmast - Erde) die  als grosse Rahmenantenne fungiert. Jedwede elektromagnetische Stoerung in der  Gegend macht sich als Schleifenstrom bemerkbar (50Hz genauso wie  HF-Strahlung). Sind also bei verlehtem Netzwerkkabel Stroeme oder Spannungen zwischen  Netzwerkkabel-Schirm und Heizkoerper oder Steckdosen-Erde messbar so sollte  unbedingt ein UTP-Netzwerkkabel verwendet werden (kein Schirm) oder zumindest  der letzte Meter mit einer Kupplung und einem kurzen UTP-Kabel ueberbrueckt  werden (kapazitive Kopplung bleibt dann bestehen). Die Datenleitungen im Netzwerkkabel sind in den Endgeraeten transformatorisch  gekoppelt, hier gibt es bis zu gewissen Grenzspannungen (Geraeteabhaengig)  also keine Probleme. +Bei geerdetem Antennenmast und in der Nähe montiertem Router (so wie es sein  soll) ist es ein Problem lange STP-Netzwerkkabel zu verwenden. Dies ist nur  bei einer guten Haus-Erdung und geringer elektromagnetischen Emission  möglich. Differiert das Erdpotential am Dach gegenüber dem Endpunkt der  Netzwerkleitung so bildet sich ein Strom der vom Antennenmast über das  Antennenkabel, den Router und den Schirm des Netzwerkkabels nach unten fließt  und den Router bei steilen Flanken beschädigen kann. Dazu reicht auch die  kapazitive Kopplung des Schirmes eines längeren Netzwerkkabels zu seiner  Umgebung. Das untere Endgerät muss für einen maßgeblichen Strom nicht  geerdet sein (Erde macht es nur schlimmer). Zudem hat man eine geschlossene Stromschleife (Erde - unteres Endgerät -  Netzwerkkabel - Router - Antennenkabel - Antenne - Antennenmast - Erde) die  als große Rahmenantenne fungiert. Jedwede elektromagnetische Störung in der  Gegend macht sich als Schleifenstrom bemerkbar (50Hz genauso wie  HF-Strahlung). Sind also bei verlegtem Netzwerkkabel Ströme oder Spannungen zwischen  Netzwerkkabel-Schirm und Heizkörper oder Steckdosen-Erde messbar so sollte  unbedingt ein UTP-Netzwerkkabel verwendet werden (kein Schirm) oder zumindest  der letzte Meter mit einer Kupplung und einem kurzen UTP-Kabel überbrückt  werden (kapazitive Kopplung bleibt dann bestehen). Die Datenleitungen im Netzwerkkabel sind in den Endgeräten transformatorisch  gekoppelt, hier gibt es bis zu gewissen Grenzspannungen (geräteabhängig)  also keine Probleme. 
  
  
  
-====== Nässe und Wasser im Antennenkabek ====== +====== Nässe und Wasser im Antennenkabel ====== 
-Zum wasserdichten verschliessen des Antennenanschlusses gibt es  selbstverschweissende Baender (Butyl-Kautschuk, Poly-Isobutylen oder  Polyethylen). Bitte Stecker komplett und bis ueber den Schrumpfschlauch umwickeln um das  Eindringen (kriechen) von Feuchtigkeit zu verhindern (auch am  Schrumpfschlauchende sofern nicht innen kleberbeschichtet). Hat man einmal Wasser im Kabel (Schirm und Dielektrikum) und im Stecker (auf  der Crimpseite) ist das Kabel nicht mehr wirklich hinzubekommen (Daempfung  steigt rapide). Diese Baender sind zu aktivieren indem man den Bereich den man gerade auf das  Kabel wickeln moechte mehrmals dehnt bzw. "langzieht" (4-5 mal). Man merkt  dass das Band "weicher wird", dann ist es erst richtig aktiviert. Das Band mit leichter Spannung und halb ueberlappend um das Kabel wickeln und  nur das Ende (1-2 cm) ohne Zugspannung andruecken. Die Enden sind auch zu aktivieren indem man an den Ecken mehrmals zieht bis  das Band weich ist. Aktiviert man das Band nicht so verschweisst das Band auch, jedoch nur  schlecht und nicht vollstaendig (die Feuchtigkeit sucht sich Ihren Weg). Bei Panelantennen bis GANZ OBEN umwickeln (sonst laeuft das Wasser ueber den  obersten nicht umwickelten Gewindegang entlang des Gewindes spiralfoermig  innerhalb des Butylbandes nach unten), die letzte Lage (bei mehreren) von  unten nach oben (Dachschindeleffekt der Ueberlappungen). +Zum wasserdichten verschließen des Antennenanschlusses gibt es  selbstverschweißende Bänder (Butyl-Kautschuk, Poly-Isobutylen oder  Polyethylen). Bitte Stecker komplett und bis über den Schrumpfschlauch umwickeln um das  Eindringen (kriechen) von Feuchtigkeit zu verhindern (auch am  Schrumpfschlauchende sofern nicht innen kleberbeschichtet). Hat man einmal Wasser im Kabel (Schirm und Dielektrikum) und im Stecker (auf  der Crimpseite) ist das Kabel nicht mehr wirklich hinzubekommen (Dämpfung  steigt rapide). Diese Bänder sind zu aktivieren indem man den Bereich den man gerade auf das  Kabel wickeln möchte mehrmals dehnt bzw. "langzieht" (4-5 mal). Man merkt  dass das Band "weicher wird", dann ist es erst richtig aktiviert. Das Band mit leichter Spannung und halb überlappend um das Kabel wickeln und  nur das Ende (1-2 cm) ohne Zugspannung andrücken. Die Enden sind auch zu aktivieren indem man an den Ecken mehrmals zieht bis  das Band weich ist. Aktiviert man das Band nicht so verschweißt das Band auch, jedoch nur  schlecht und nicht vollständig (die Feuchtigkeit sucht sich Ihren Weg). Bei Panelantennen bis GANZ OBEN umwickeln (sonst läuft das Wasser über den  obersten nicht umwickelten Gewindegang entlang des Gewindes spiralförmig  innerhalb des Butylbandes nach unten), die letzte Lage (bei mehreren) von  unten nach oben (Dachschindeleffekt der Überlappungen). 
  
  
  
routerantennekopplung.1178656776.txt · Last modified: (external edit)

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